Ihre eCommerce Experten
Impressum  |   AGB  |   Kontakt
x
Unser Impressum
Im Folgenden finden Sie alle Daten und Fakten der micropayment™ AG:
 
Adresse:
micropayment™ AG
Lindenhof 4
CH 6060 Sarnen
Schweiz

Telefon: (+41) 41 661 2056
Telefax: (+41) 44 580 4142

Verwaltungsrat:
Claudia Wolff
 
Handelsregister:
Kanton Obwalden
Rn.: CH-020.3.024.566-9
 
x

Allgemeine Geschäftsbedingungen

micropayment™ AG Lindenhof 4 CH 6060 Sarnen

Präambel

  1. Geltungsbereich
  2. Definitionen
  3. Vertragsbestimmungen/Durchführung der Zahlungsdienstleistung
  4. Spezielle Nutzung der API
  5. Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
  6. Abrechnung und Auszahlung
  7. Vergütung, Aufwendungsersatz, Zurückbehaltungsrecht
  8. Vereinbarung eines Pfandrechts
  9. Dauer und Beendigung des Vertragsverhältnisses
  10. Haftung, Freistellung
  11. Datenschutz
  12. Schlussbestimmungen, Erfüllungsort, Gerichtsstand

Präambel

Die micropayment™ AG (im Folgenden: „Dienstleister“) ist ein technischer Dienstleister, der sich auf Abrechnungsdienstleistungen im Internet und beim Angebot von digitalen Inhalten spezialisiert hat. Der Dienstleister entwickelt und vermarktet Online-Zahlungssysteme zur bargeldlosen Bezahlung für den nationalen und internationalen Markt.

Der Dienstleister bietet die technische Plattform und die Schnittstellen, um Zahlungen zu kostenpflichtigen Internetangeboten seiner Vertragspartner (nachfolgend „Kunden“ genannt) abzurechnen. Darüber hinaus übernimmt der Dienstleister die statistische Erfassung und Auswertung von Abrechnungsdaten sowie die Erstellung entsprechender Reports für den Kunden und vermittelt ihm, soweit erforderlich, einen Bankpartner/Zahlungsdienstleister. Der Dienstleister stellt zur Realisierung dieser Zahlungsabwicklung die technischen Leistungen zur Verfügung.

  1. Geltungsbereich

    1. Diese Allgemeine Geschäftsbedingungen (im Folgenden: AGB) gelten ab Beginn der Vertragsbeziehung zwischen dem Dienstleister und dem Kunden in der jeweils gültigen Fassung sowohl für die vorliegenden Geschäfte als auch für alle zukünftigen Geschäfte.
    2. Diese AGB können mehrsprachig eingesehen werden. Bei allen Fassungen, mit Ausnahme der Version in deutscher Sprache, handelt es sich lediglich um Übersetzungen. Daher ist nur die Fassung in deutscher Sprache rechtsverbindlich.
    3. Leistungen des Dienstleisters erfolgen ausschließlich auf Grundlage dieser AGB und werden nur für Unternehmer erbracht. Unternehmer ist jeder, der eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt. Gewerblich oder beruflich ist jede nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt.
    4. Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden (selbst bei Kenntnis) nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, sie wurden ausdrücklich schriftlich vereinbart. Das Stillschweigen des Dienstleisters auf abweichende Angebote eines Kunden gilt nicht als Annahme dieser Angebote.
  2. Definitionen

    1. Kunde im Sinne dieser AGB ist derjenige, wer Zahlungssysteme des Dienstleisters auf seinen Webseiten als Unternehmer einbindet, um eigene Inhalte zu vermarkten.
    2. Endkunde ist derjenige, der für Angebote des Kunden das technische Zahlungssystem des Dienstleisters durch Übermittlung seiner Bezahldaten in Anspruch nimmt.
    3. Bankpartner ist derjenige, der in Kooperation mit dem Dienstleister Zahlungsdienstleistungen anbietet, die gegebenenfalls erlaubnispflichtig sind und daher von einer Bank- oder einem berechtigten Zahlungsinstitut erbracht werden müssen.
    4. Reseller ist, wer als Kunde Abrechnungssysteme des Dienstleisters vermarktet oder vermittelt.
    5. Umsatz ist das über den Dienstleister abgerechnete Transaktionsvolumen des Kunden.
    6. Refund bezeichnet eine Rückerstattung, Rückgabe oder Gutschrift einer Endkundenzahlung in der jeweiligen Zahlungsmethode, die direkt vom Kunden durchgeführt werden kann. In Ausnahmefällen können Rückerstattungen, Rückgaben oder Gutschriften auch vom Dienstleister nach Maßgabe dieser AGB veranlasst werden.
  3. Vertragsbestimmungen/Durchführung der Zahlungsdienstleistung

    1. Ein Vertrag zwischen dem Dienstleister und dem Kunden über die Einbindung eines Zahlungssystems auf der Webseite des Kunden kommt nach erfolgreich abgeschlossener Account-Erstellung durch Freischaltung der Services durch den Dienstleister zustande. Grundsätzlich erfolgt der Vertragsschluss mit dem Kunden auf elektronischem Wege. Diese AGB werden mit der Anmeldung des Kunden im System des Dienstleisters Vertragsbestandteil.
    2. Der Dienstleister stellt die für die Erbringung der Services erforderlichen technischen Leistungen, insbesondere die technische Infrastruktur für die Schnittstellen zur Ermöglichung der technischen Zahlungsabwicklung, zur Verfügung. Dafür stellt der Dienstleister seinen Kunden eine technische Schnittstelle und/oder ein Plug-In als unentgeltlichen Download zur Installation und Integration in die Kundensoftware zur Verfügung, die die Abrechnung von Endkundenzahlungen ermöglicht. Die Services des Dienstleisters ermöglichen dem Kunden das Akzeptieren von Transaktionen unter Verwendung verschiedener Zahlarten.
    3. Für die Nutzung bestimmter Zahlarten wird gegebenenfalls eine gesonderte vertragliche Vereinbarung mit Dritten notwendig.
    4. Der Dienstleister vermittelt dem Kunden nach Antrag einen oder mehrere für die Zahlungsdienstleistung erforderlichen Bankpartner zur Kreditkartenakzeptanz und/oder weiteren Zahlarten.
    5. Der Dienstleister gewährt dem Kunden ein persönliches, beschränktes, nicht-exklusives, widerrufbares und nicht-übertragbares Recht (ohne das Recht zur Unterlizenzierung), zum Zwecke der Akzeptanz der angebotenen Zahlarten die Services zu nutzen.
    6. Die Liste der akzeptierten Zahlungsarten befindet sich auf der Webseite des Dienstleisters. Der Dienstleister hat das Recht, jederzeit Zahlarten in sein Portfolio hinzuzufügen oder zu entfernen.
    7. Der Dienstleister stellt sicher, dass entgegengenommene Zahlungsbeträge von Endkunden buchungstechnisch dem Vertragspartner zuordenbar sind und zu keinem Zeitpunkt mit den Geldbeträgen des Dienstleisters bzw. mit den Geldbeträgen anderer natürlicher oder juristischer Personen als der Zahlungsdienstnutzer vermischt werden. Zahlungseingänge von Endkunden, die keiner Transaktion zugeordnet werden können, werden durch den Dienstleister an den betroffenen Endkunden zurückgezahlt.
    8. Bestimmte Transaktionen oder Bezahlarten können bei Sicherheitsbedenken verweigert oder gesperrt werden. Hierüber wird der Dienstleister der Kunden unverzüglich informieren und die entsprechenden Bedenken mitteilen.
    9. Initiiert der Kunde Transaktionen mithilfe der Services des Dienstleisters, ist er verpflichtet, seinen Endkunden gegenüber faire Retouren- und Widerrufsregeln anzubieten und bekanntzumachen. Retouren oder Rückerstattungen (Refunds) sind im Einklang mit diesen Geschäftsbedingungen über den Kunden-Account beim Dienstleister abzuwickeln. Der Refundbetrag muss alle Steuern, die erstattet werden müssen, beinhalten und darf die ursprüngliche Transaktionssumme nicht übersteigen. Teil-Refunds sind möglich.
    10. Der Dienstleister ist berechtigt, Refunds im Auftrag des Kunden auch ohne Rücksprache mit diesem gegenüber dem Endkunden zu gewähren, wenn die betroffene Transaktion durch eine minderjährige oder unter Betreuung stehende Person oder in strafrechtlich relevanter Art und Weise oder durch einen technischen Fehler ausgelöst wurde. Gleiches gilt, wenn der Bankpartner oder ein anderer Kooperationspartner des Dienstleisters die Rückerstattung verlangt.
    11. Im Rahmen der Anmeldung hat der Kunde einen beschreibenden Projektnamen zu wählen, der den Kunden oder sein Geschäft klar identifiziert. Der Projektname kann auf der Kreditkarten-, Telefon- oder Mobilfunkabrechnung bzw. auf dem Kontoauszug des Endkunden erscheinen. Sollte der Händler keinen angemessenen, beschreibenden Projektnamen wählen und dies zu einem Streitfall bezüglich einer Transaktion führen, hat der Kunde den Dienstleister von allen Schäden, Kosten und Gebühren freizustellen, die aus diesem Streitfall entstehen.
  4. Spezielle Nutzung der API

    Für die Nutzung einiger Zahlungssysteme bietet der Dienstleister neben den fertigen Weblösungen für die Integration der Zahlungssysteme auch eine frei gestaltbare Schnittstelle (API-Lösung) an. Für die Nutzung dieser API-Lösung gelten zusätzlich die nachfolgend unter 4. geregelten Bedingungen.

    1. Der Kunde wird dem Dienstleister über die ihm zur Verfügung gestellte Schnittstelle (API) die Daten übermitteln, die für die Abrechnung und den Einzug der Forderungen des Kunden gegen seine Endkunden notwendig sind. Anhand dieser Daten wird der Dienstleister die Abrechnung des Endkunden und den Einzug der Forderungen für den Kunden vornehmen.
    2. Im Rahmen der Übermittlung der einzuziehenden Forderungen haftet der Kunde für den Bestand der Forderungen und für die Freiheit von allen Einreden und Einwendungen der Forderungen bis zu deren Erfüllung. Er haftet darüber hinaus dafür, dass die Forderungen nicht nachträglich in ihrem rechtlichen Bestand verändert, insbesondere nicht durch Vereinbarung mit dem Endkunden oder durch Anfechtung oder Aufrechnung zum Erlöschen gebracht werden und/oder die dem Endkunden zur Verfügung gestellte Leistung oder Sonstiges nicht vertragsgemäß ist und der Endkunde deswegen Erfüllung, Minderung, Rücktritt, Schadenersatz wegen Nichterfüllung oder Zurückbehaltungsrechte geltend machen kann, sofern nicht der Dienstleister dieses zu vertreten hat. Der Dienstleister wird Forderungen in solchen Fällen nicht einziehen, soweit er hiervon Kenntnis erlangt.
    3. Der Kunde haftet für die Richtigkeit der Kundendaten. Für alle einzuziehenden Forderungen haftet der Dienstleister gegenüber dem Kunden nicht. Der Dienstleister haftet insbesondere nicht im Falle der Uneinbringlichkeit der Forderung, der Übermittlung falscher Kundendaten oder nichtexistenter Forderungen und auch nicht für das Risiko der Zahlungsunfähigkeit des Endkunden.
    4. Sollte der Kunde gefälschte oder nichtexistente Forderungen oder Kundendaten übersenden, die von ihm selbst oder durch Dritte mit seinem Wissen angelegt wurden, um sich oder einem Dritten mittels dieser Daten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, oder sollte der Kunde dies in sonstiger Weise zu vertreten haben, hat der Kunde eine nach billigem Ermessen des Dienstleisters festzusetzende, gegebenenfalls vom zuständigen Gericht vollständig zu überprüfende, Vertragsstrafe zu zahlen. Weitergehende Schadenersatzansprüche bleiben hiervon unberührt.
  5. Rechte und Pflichten der Vertragsparteien

    1. Im Rahmen der Geschäftsanbahnung zwischen den Parteien kann eine Identifizierung des Kunden durch den Dienstleister nach den Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes (GWG) erforderlich sein. Der Kunde hat in diesem Fall eine Mitwirkungspflicht. Die entsprechenden Rechtsgeschäfte zwischen den Parteien werden in diesen Fällen unter der aufschiebenden Bedingung einer ausreichenden Identifizierung und Legitimierung des Kunden nach den Vorgaben des GWG geschlossen.
    2. Jeder Kunde ist verpflichtet, die im Rahmen seiner Registrierung beim Dienstleister angegeben Daten stets aktuell und zutreffend zu halten sowie dem Dienstleister eine Änderung seiner Daten unverzüglich mindestens in Textform mitzuteilen. Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für Schäden und Verluste, die durch eine Verletzung dieser Pflicht entstehen.
    3. Der Dienstleister kann von dem Kunden jederzeit eine Bestätigung der Richtigkeit seiner Angaben sowie zusätzliche wesentliche Informationen, Dokumente oder andere Nachweise, insbesondere im Rahmen der Projektregistrierung verlangen. Diese Nachweise muss er dem Dienstleister unverzüglich zukommen lassen.
    4. Für die Gestaltung und den Inhalt der Webseiten des Kunden ist ausschließlich der Kunde verantwortlich. Der Kunde darf die Angebote des Dienstleisters ausschließlich für rechtswirksam geschlossene Verträge mit seinen Endkunden nutzen.
    5. Der Kunde ist nicht berechtigt, die Leistungen des Dienstleisters für Inhalte, Leistungen oder Tätigkeiten in Anspruch zu nehmen, die nicht im Rahmen seines gewöhnlichen Geschäftsbetriebes wie gegenüber dem Dienstleister angegeben liegen, die nach deutschem und/oder dem im jeweiligen Herkunftsland des Kunden anwendbaren Recht verboten oder in anderer Weise rechts- oder sittenwidrig sind und/oder durch deren Verbreitung das Ansehen des Dienstleisters oder das Ansehen des Bankpartners mit überwiegender Wahrscheinlichkeit geschädigt wird. Das Angebot des Dienstleisters darf insbesondere nicht für die Produktkategorien Pornografie/Prostitution, Waffenhandel, Glücksspiel, Filesharing und/oder Drogen und/oder für illegale, unangebrachte oder anstößige Aktivitäten eingesetzt werden.
    6. Die Einhaltung aller gesetzlichen Informationspflichten gegenüber Endkunden (z.B. Impressumspflichten, Umsetzung der sog. „Button“-Lösung, Informationen zum SEPA-Lastschrift-Mandat, Informationen zum Datenschutz der Endkundendaten, Informationen zum Streitbeilegungsverfahren) obliegt allein dem Kunden. Der Kunde hat Beschwerden und/oder Einwendungen eines Endkunden gegen Leistungen des Kunden selbst und auf eigene Rechnung zu bearbeiten und zu verantworten.
    7. Für den Fall, dass der Dienstleister von Dritten aufgrund von Informationen oder Angaben auf den Webseiten des Kunden in Anspruch genommen wird, verpflichtet sich der Kunde, den Dienstleister von derartigen Ansprüchen Dritter in vollem Umfang freizustellen und die entstandenen Kosten der Rechtsverteidigung in vollem Umfang zu erstatten bzw. zu übernehmen.
    8. Der Kunde ist zur Erfüllung aller Erfordernisse zur Geldwäschereiprävention verpflichtet.
    9. Insichgeschäfte des Kunden (wie z.B. das Buchen eigener Transaktionen oder das Abtelefonieren von eigenen Prepaidkarten) und die Geltendmachung gefälschter oder nicht existierender Ansprüche, welche dem Kunden selbst oder einem Endkunden einen rechtswidrigen Vermögensvorteil verschaffen sollen, sind unzulässig.
    10. Der Dienstleister ist berechtigt, das Angebot des Kunden jederzeit zu prüfen und die Abrechnung von Angeboten des Kunden, die nach Ansicht des Dienstleisters nicht den in diesen AGB geregelten Erfordernissen entsprechen, zu verweigern bzw. einzustellen.
    11. Nutzt ein Kunde das Angebot des Dienstleisters für unberechtigte, missbräuchliche und/oder unzulässige Zwecke und/oder für sitten- bzw. rechtswidrige Handlungen oder Inhalte, ist der Dienstleister zur Verweigerung jeglicher weiterer Auszahlung von etwaigen Guthaben und/oder Transaktionsvolumina und zur sofortigen Abschaltung des Kundenzugangs nebst fristloser Kündigung des Vertragsverhältnisses berechtigt.
    12. Der Kunde willigt ein, dass der Dienstleister zum Zwecke der Rechtverfolgung durch Dritte diesen seine ladungsfähige Anschrift mitteilen kann.
    13. Der Dienstleister ist berechtigt, Rechte und Pflichten aus dem Vertragsverhältnis der Parteien auf Dritte zu übertragen. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass der Kunde den Dienstleister mit dem Forderungseinzug/Inkasso von offenen Forderungen seiner Endkunden beauftragt. Der Kunde darf ihm vom Dienstleister übertragene Rechte nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Dienstleisters auf Dritte übertragen. Die Abtretung dieser Rechte ohne schriftliche Genehmigung ist gegenüber dem Dienstleister unwirksam.
    14. Der Kunde hat regelmäßig zu prüfen, ob Nachrichten des Dienstleister eingegangen sind. E-Mails können Links enthalten, die auf weitere Mitteilungen auf der Webseite des Dienstleisters verweisen.
    15. Soweit Störungen der Dienste des Dienstleisters auftreten, hat der Kunde diese dem Dienstleister unverzüglich (während der üblichen Geschäftszeiten Montag bis Freitag, 9-17 Uhr) zu melden. Hat der Kunde die Störung selbst zu vertreten, so sind die durch die Störungsbeseitigung entstandenen Kosten von ihm zu tragen.
  6. Abrechnung der Zahlungsdienste

    1. Der Kunde hat über die durch den Dienstleister bereit gestellte Weboberfläche (ControlCenter) die Möglichkeit, sämtliche Transaktionen, Umsätze und Anteile in einer ausführlichen Realtime-Statistik nachzuvollziehen und zu analysieren. In diesem Zusammenhang ist der Kunde darüber informiert, dass diese Aufstellung eine Prognose von Umsätzen darstellt.
    2. Der Dienstleister übernimmt die technische Abwicklung der verschiedenen, vom Kunden gewählten Zahlarten. Hierzu erhält der Kunde monatlich eine Abrechnung.
    3. Der Kunde hat nach Erhalt der Abrechnung etwaige Fehler innerhalb von vier Wochen bei dem Dienstleister schriftlich zu reklamieren. Danach gilt die Abrechnung als vom Kunden genehmigt.
    4. Alle Zahlungen an den Kunden erfolgen unter der Voraussetzung, dass die entsprechenden Umsätze zuvor eingegangen sind. In diesem Zusammenhang besteht das Recht, die Auszahlung der Umsätze bis zur erfolgten Zahlung zu verweigern.
    5. Abrechnungen mit offenem Rechnungsbetrag sind mit Rechnungserhalt zur sofortigen Zahlung durch den Kunden fällig. Im Hinblick auf das SEPA-Lastschriftmandat wird die Frist für die Vorabankündigung (Pre-Notification) gegenüber dem Kunden auf einen Kalendertag (24 Stunden) reduziert.
    6. Es besteht das Recht, einen vorläufigen Sicherheitseinbehalt in Höhe von bis zu 100 % vom an den Kunden auszuzahlenden Betrag für einen Zeitraum bis zu 12 Monaten zurückzuhalten.
    7. Der Dienstleister ist berechtigt, ihm zustehende Gebühren und sonstige Entgelte mit dem Guthaben des Kunden und/oder künftigen Zahlungseingängen zu verrechnen und seine Forderungen von dem an den Kunden auszuzahlenden Guthaben abzuziehen.
    8. Stornobeträge werden auf der Abrechnung ausgewiesen und vom Umsatz abgezogen. Sollten auch nach Vertragsende Stornierungen auftreten, so hat der Kunde diese nachzuzahlen.
    9. Der Kunde darf nur mit rechtskräftig festgestellten oder unbestrittenen Forderungen gegenüber dem Dienstleister aufrechnen.
    10. Für die ordnungsgemäße und steuerrechtlich richtige Rechnungslegung gegenüber seinen Endkunden ist der Kunde selbst verantwortlich.
  7. Vergütung, Aufwendungsersatz, Zurückbehaltungsrecht

    1. Die vom Kunden für die Inanspruchnahme der Leistungen des Dienstleisters zu entrichtende Vergütung ergibt sich aus den zwischen den Parteien vereinbarten Konditionen. Alle Preise verstehen sich dabei als Netto-Beträge zuzüglich Umsatzsteuer.
    2. Die Services des Dienstleisters werden durch Verrechnung mit allen an den Kunden auszuzahlenden Zahlbeträgen vergütet und beglichen.
    3. Der Dienstleister ist berechtigt, bei Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Preise zu ändern. Im Falle von Änderungen wird der Dienstleister den Kunden über die Änderungen spätestens mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende im Voraus per E-Mail unterrichten.
    4. Sämtliche Aufwendungen, die dem Dienstleister unmittelbar oder mittelbar im Zusammenhang mit der Durchführung dieses Vertrages entstehen, sind ihm vom Kunden zu ersetzen, soweit der Dienstleister diese Aufwendungen den Umständen nach für erforderlich halten durfte. Zu ersetzende Aufwendungen sind insbesondere sämtliche Vertragsstrafen und/oder sonstige Gebühren, die dem Dienstleister von einem Netzbetreiber, einem Serviceprovider oder einem Bankpartner aufgrund der zu schließenden Verträge auferlegt werden, soweit diese Vertragsstrafen und/oder sonstigen Gebühren durch Angebote des Kunden verursacht wurden, sowie etwaige in diesem Zusammenhang entstandene angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Dem Kunden ist bekannt, dass Vertragsstrafen und Gebühren im Einzelfall die Erträge des Kunden aus seinen Diensten um ein Vielfaches übersteigen können.
    5. Der Dienstleister ist berechtigt, bei der Bearbeitung von Geschäftsvorfällen, bei denen der Kunde gegen diese AGB oder gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen hat oder bei denen Endkundenbeschwerden gegen den Kunden gelöst werden müssen, eine angemessene Gebühr in Höhe von bis zu 100,00 EUR pro Einzelfall erheben. Der Kunde ist in diesem Zusammenhang nicht berechtigt, Schadensersatzansprüche gegenüber dem Dienstleister geltend zu machen. Des Weiteren behält sich der Dienstleister vor, bei offensichtlichen Gesetzes- und/oder AGB-Verstößen, eine angemessene Bearbeitungsgebühr pro Einzelfall zu erheben.
    6. Besteht ein hinreichender Verdacht, dass ein Kunde oder einer seiner Endkunden eine Straftat begangen hat, oder wurde gegen den Kunden oder einen Endkunden des Kunden ein behördliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, so besteht für den Dienstleister das Recht, die Auszahlung von Entgelten ganz oder teilweise zu verweigern. Der Dienstleister kann in solchen Fällen eine angemessene Bearbeitungsgebühr pro Einzelfall erheben.
    7. Bei Rechtsstreitigkeiten zwischen den Parteien und bei der zivilrechtlichen Inanspruchnahme des Kunden bzw. sonstigen, einschränkenden Ereignissen von einem Dritten gegen den Kunden erhält der Dienstleister ein Recht auf Zurückbehaltung und/oder Aufrechnung von auszuzahlenden Entgelten bis zur endgültigen Klärung des Sachverhaltes. Der Dienstleister kann in solchen Fällen eine angemessene Bearbeitungsgebühr pro Einzelfall erheben.
  8. Vereinbarung eines Pfandrechts

    1. Zur Sicherung aller bestehenden, künftigen und bedingten Ansprüche des Dienstleisters und des Bankpartners gegen den Kunden bestellt der Kunde zugunsten des Dienstleistes und des Bankpartners ein Pfandrecht an allen Ansprüchen, die ihm aus der Geschäftsbeziehung zwischen den Parteien zustehen oder künftig zustehen werden (insbesondere an Ansprüchen auf Auskehrung der für den Kunden entstandenen Guthaben). Der Dienstleister und der Bankpartner nehmen die Pfandrechtsbestellung an.
    2. Der Dienstleister gibt das Pfand frei, indem er das Guthaben an den Kunden gemäß dieser AGB auszahlen lässt. Der Bankpartner gibt das Pfand frei, indem er das Guthaben an den Kunden gemäß dieser AGB auszahlt.
  9. Dauer und Beendigung des Vertragsverhältnisses

    1. Der Vertrag zwischen den Parteien wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Beide Vertragspartner haben das Recht, das Vertragsverhältnis mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende ordentlich schriftlich zu kündigen.
    2. Unberührt von der Frist zur ordentlichen Kündigung bleibt das Recht der Parteien zur außerordentlichen Kündigung des Vertrages aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn wesentliche Bestimmungen und Regelungen des Vertrages schuldhaft nicht eingehalten werden und beanstandete Mängel nicht binnen einer gesetzten angemessenen Frist behoben werden. Außerdem hat der Dienstleister das Recht zur fristlosen Kündigung des Vertrages, wenn ein Kunde sein Angebot für missbräuchliche Zwecke oder für sitten- bzw. rechtswidrige Handlungen oder Inhalte nutzt oder wenn eine Kunde gefälschte bzw. nichtexistente Forderungen übermittelt.
    3. Im Falle der Insolvenz, Schließung oder Auflösung des Kunden erlischt das Vertragsverhältnis zwischen den Parteien. Der Dienstleister ist in einem solchen Fall weiterhin berechtigt, die Erfüllung von Vereinbarungen oder Teilen davon zu verlangen.
    4. Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses kann der Kunde die Angebote des Dienstleisters nicht mehr nutzen. Bis zur Beendigung etwaig noch vor Vertragsende veranlasster Zahlungsvorgänge erfolgt jedoch noch eine Abwicklung durch den Dienstleister. Der Kunde ist verpflichtet, nach Beendigung des Vertragsverhältnisses die Verlinkung der Bezahlfenster und den Namen des Dienstleisters zu entfernen.
    5. Da Rückbelastungen, Rückerstattungen und Umlagen einen beträchtlichen Zeitraum nach dem Zeitpunkt der maßgeblichen Transaktion entstehen können, ist der Dienstleister ungeachtet einer etwaigen Kündigung berechtigt, auch nach Vertragsende etwaige Rückbelastungen oder Rückerstattungen beim Kunden einzutreiben.
    6. Im Falle einer Kündigung oder vollständigen oder teilweisen Auflösung des Vertrages ist der Kunde verpflichtet, sämtliche vertraulichen Informationen des Dienstleisters zurückzugeben, gleichzeitig diese Informationen von seinen Computeranlagen zu löschen oder diese Informationen unverzüglich zu zerstören und künftig nicht mehr zu verwenden. Der Kunde verpflichtet sich darüber hinaus, die vertraulichen Informationen mindestens ein Jahr nach Beendigung des Vertragsverhältnisses geheim zu halten. Wird diese Pflicht verletzt, ist der Kunde verpflichtet, eine nach billigem Ermessen des Dienstleisters festzusetzende, gegebenenfalls vom zuständigen Gericht vollständig zu überprüfende, Vertragsstrafe zu zahlen.
  10. Haftung, Freistellung

    1. Der Dienstleister haftet nur, soweit ihm, seinen gesetzlichen Vertretern, Mitarbeitern und/oder Erfüllungsgehilfen ein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten zur Last fällt. Die Haftung ist dabei auf den vertragstypischen Schaden begrenzt, mit dessen Entstehen der Dienstleister bei Vertragsschluss aufgrund der ihm zu diesem Zeitpunkt bekannten Umstände rechnen musste.
    2. Die Haftungsbegrenzung gilt nicht im Falle der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Unter wesentlichen Vertragspflichten sind solche Pflichten zu verstehen, die der eine Vertragspartner nach Sinn und Zweck dem anderen Vertragspartner gerade zu gewähren hat oder deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der jeweils andere Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung des Dienstleisters auf bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbare Schäden begrenzt.
    3. Der Dienstleister haftet nur dann für Vertragsverletzungen, wenn der Kunde unverzüglich, ordnungsgemäß und schriftlich gegenüber dem Dienstleister die Nicht- oder Schlechterfüllung rügt und gleichzeitig eine angemessene Frist zur Beseitigung der Vertragsverletzung einräumt und die Vertragsverletzung durch den Dienstleister nach Fristablauf andauert.
    4. Eine gesetzlich vorgeschriebene verschuldensunabhängige Haftung bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen unberührt. Gleiches gilt für die Haftung des Dienstleisters bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
    5. Soweit die Haftung vom Dienstleister wirksam ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der Verrichtungs- und Erfüllungsgehilfen, insbesondere der Arbeitnehmer, der sonstigen Mitarbeiter, der Organe und der Vertreter des Dienstleisters.
    6. Bei Datenverlust des Kunden ist die Haftung des Dienstleisters auf die Kosten der Wiederherstellung der Daten auf Grundlage einer vom Kunden in regelmäßigen Abständen anzufertigenden Sicherungskopie der Daten beschränkt, unabhängig davon, ob eine solche Sicherungskopie vorhanden ist oder nicht.
    7. Der Dienstleister haftet nicht für Unterbrechungen oder Beeinträchtigungen der von ihm zu erbringenden, bestehenden Verpflichtungen. Voraussetzung ist, dass diese Unterbrechung oder Beeinträchtigung auf ungewöhnlichen oder unvorhersehbaren Umständen beruht, die außerhalb des Einflusses des Dienstleisters liegen. Gemeint sind damit insbesondere Ereignisse aufgrund höherer Gewalt, wegen Arbeitskämpfen, behördlichen Maßnahmen, technischer Änderungen an den Anlagen der Partner des Dienstleisters oder Ereignisse, die im sonstigen Verantwortungsbereich von Dritten liegen.
    8. Ab der Übergabe von Software, Informationsdateien oder Daten, die dem Kunden über Telekommunikationswege oder Datenübertragungsanlagen, auf elektronischem Wege zur Verfügung gestellt werden, gehen alle Risiken und die Gefahr des Untergangs oder der Verschlechterung auf den Kunden über.
    9. Der Dienstleister haftet nicht für die Benutzung einer geänderten Software, wenn die Änderung nicht vom Dienstleister implementiert wurde bzw. diese nicht vom Dienstleister geliefert oder zur Verfügung gestellt wurde sowie die Benutzung auf eine sonstige Weise, für die die Software des Dienstleisters nicht entwickelt oder gedacht war. Der Kunde stellt den Dienstleister insoweit von jeglicher Haftung frei.
    10. Der Dienstleister stellt dem Kunden Informationen, insbesondere Statistikdaten und Newsletter bereit, übernimmt jedoch keine Gewähr, dass die Daten stets dem aktuellsten Stand entsprechen. Der Dienstleister behält sich das Recht vor, ohne vorherige Ankündigung, Änderungen oder Ergänzungen der bereitgestellten Informationen vorzunehmen. Der Dienstleister übernimmt, soweit nach den einschlägigen Gesetzen zulässig, keinerlei Haftung für Schäden, die in Zusammenhang mit dem Gebrauch von Informationen entstehen. Dies gilt auch für alle Verbindungen ("Links") auf der Webseite des Dienstleisters, auf die diese direkt oder indirekt verweist. Der Dienstleister ist für den Inhalt einer Seite, die mit einem solchen Link erreicht wird, nicht verantwortlich.
    11. Der Kunde stellt den Dienstleister von jeglicher Haftung wegen verwendeter Produkt-, Projekt- und Domainnamen frei, die vom Kunden registriert wurden und die Warenzeichen oder Markenrechte oder sonstige Rechte Dritter verletzt. Soweit dem Dienstleister durch eine Rechtsverletzung eines Kunden oder seiner Endkunden Schäden entstehen, ist der Kunde zum Ersatz dieses Schadens verpflichtet. Der Dienstleister ist berechtigt, entsprechende Schadensersatzforderungen Dritter mit Forderungen des Kunden gegen den Dienstleister aufzurechnen.
    12. Das Angebot des Dienstleisters beschränkt ausschließlich auf die Abrechnung von Dienstleistungen im Auftrag des jeweiligen Kunden. Für die Gestaltung und den Inhalt der Webseite, auf die die Zahlungssysteme des Dienstleisters eingebunden werden, ist ausschließlich der jeweilige Kunde verantwortlich, d.h. er trägt die alleinige Verantwortung für seine Webseite und ist allein für etwaige Verletzungen von Rechten Dritter haftbar. Der Kunde stellt den Dienstleister insoweit von jeglicher Haftung frei.
  11. Datenschutz

    1. Der Dienstleister wird personenbezogene Daten nur speichern und verarbeiten, soweit dies zur Durchführung des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien erforderlich und nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen zulässig ist.
    2. Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit hinsichtlich vertraglicher Vereinbarungen und sämtlicher Informationen über die andere Partei, die ihnen im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis bekannt geworden sind oder bekannt werden. Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit umfasst auf jeden Fall technische, rechtliche, finanzielle, betriebliche und geschäftliche Informationen der anderen Partei. Die Parteien stellen sicher, dass dieselbe Vertraulichkeitsverpflichtung ihren Mitarbeitern und Dritten auferlegt wird, die sie beschäftigen und die Zugang zu solchen vertraulichen Informationen haben.
    3. Falls der Dienstleister dem Kunden Zugangs- oder Identifizierungscodes zur Datenverarbeitung bzw. zur Bereitstellung von Serviceleistungen über Telekommunikations- oder Datenübertragungsanlagen zugänglich macht, verpflichtet sich der Kunde, diese zeitlich unbegrenzt geheim zu halten bzw. nur autorisierten Mitarbeitern bekannt zu geben.
  12. Schlussbestimmungen, Erfüllungsort, Gerichtsstand

    1. Von diesen AGB abweichende Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
    2. Erfüllungsort ist der Firmensitz des Dienstleisters.
    3. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist, wenn der Kunde Unternehmer, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Geschäftssitz des Dienstleisters, sofern keine zwingenden Vorschriften entgegenstehen.
Fassung: 10.04.2017 Version: VIII-04-10/17
micropayment™ AG
x
Sie haben Fragen zum Thema "Micropayment" oder zur Verwendung unserer Systeme?
Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat beiseite!
 
Partnerhotline:
(00800) 3000 22 55

shop-plugins@micropayment.de

Oxid eSales Shopplugin

Integration in Ihr Shopsystem



Kostenlos Anmelden
Für Händler & Shopbetreiber
1
Kostenfreie Anmeldung für Händler & Shopbetreiber.
Melden Sie sich auf micropayment™ an und erstellen Sie Ihr Partnerkonto.

Jetzt anmelden
 
Shopmodul downloaden
Inklusive vier Zahlungsarten
2
Laden Sie unser „micropayment™
Shopmodul“
mit vier integrierten Zahlungsarten
für Ihren Online-Shop herunter.
 
Installieren & Fertig
Modul einsatzbereit
3
Shopsystem:
Shopversion:
Modulversion:
Erschienen:
PHP Version:
oxid CE
4.8.3 bis 4.9.3
2.0.0
27.10.14
min. PHP 5.4